Der Akita Club e.V.


Gründung und Aufgabe

Der Akita Club e.V. wurde am 17. März 1977 unter anderen von dem bis zum Oktober 2003 als 1. Vorsitzenden amtierenden Lutz Lammers gegründet.
(zur Vereinsgeschichte siehe auch Grusswort 25 Jahre Akita Club).

 

Aufgabe des Akita Club ist es, die Rasse und deren gesunde Zucht zu fördern und Interessenten, Besitzern und Züchtern beim Erwerb, der Haltung und der Zucht beratend zur Verfügung zu stehen.


Zuchtbasis und Weiterentwicklung des Akita

Die Zuchtbasis bestand 1977 noch fast ausschließlich aus Nachzuchten japanischer Abstammung, die von 1963 bis 1968 aus dem Ursprungsland importiert wurden. In der Zwischenzeit sind viele Importe aus Amerika und Japan dazu gekommen.

Da sich die Zucht des Akita in den letzten 30 Jahren in Japan und Amerika sehr unterschiedlich entwickelt hat, muss man heute von zwei Varietäten sprechen. Beide Typen weisen äußerlich kaum noch Ähnlichkeiten auf. Für den Akita Club, als Mitglied des VDH und der F.C.I, ist Japan als Herkunftsland der Rasse maßgebend.

Nachdem die beiden, mittlerweile zu unterschiedlichen Schläge seitens des FCI in die Rassen Akita und Amerikanischer Akita (zwischenzeitlich Großer Japanischer Hund bzw. GJH) aufgeteilt wurden, betreut der Akita Club auch den Amerikanischen mit der gleichen Zielsetzung wie beim Akita.


Zuchtziel und Zuchtrichtlinien

Zuchtziel des Akita Club ist es einen Akita, bzw. einen Amerikanischen Akita zu züchten, der sich am Idealmaß des jeweils gesetzten Standards orientiert, und dabei wesensfest und gesund ist.

Die Zuchtrichtlinien des Akita Club schreiben daher vor, dass grundsätzlich mit Akita und Am. Akita gezüchtet werden darf, die frei von Hüftgelenksdysplasie (HD - A) oder mit HD -Übergang (HD - B) ausgewertet worden sind. Alle zur Zucht zugelassenen Hunde müssen frei von Augenerkrankungen sein. Dies wird anläßlich einer Augenuntersuchung geprüft, die nur von entsprechend geschulten Tierärzten durchgeführt werden darf. Weiterhin muss eine sogenannte „Gebißbescheinigung" vorgelegt werden, in der die Anzahl der Zähne, der Gebißschluß und eventuelle Schmelzdefekte usw. durch den Tierarzt bescheinigt werden.

Zudem muss der Hund durch einen ausbildungsberechtigten VDH-Zuchtrichter zur Zucht zugelassen werden, dass heißt es wird überprüft, ob der Akita im Phänotyp und im Wesen der Standardbeschreibung so weit entspricht, dass man mit ihm züchten darf.

Fehler, die einen Akita oder Am. Akita grundsätzlich von der Zucht ausschließen, sind zum Beispiel nicht aufrecht getragene Ohren, Langhaar, hängend getragene Rute, Gebißfehler, Augenerkrankungen wie zum Beispiel PRA, deutliche Augenlidfehler (Entropium, Ektropium), ängstliche oder übersteigert aggressive Hunde, Mißbildungen jeder Art, zu kleine oder zu große Hunde etc.

Ausführliche Informationen zu den Zuchtrichtlinien finden Sie für den Akita unter "Der Standard des Akita" und für den Amerikanischen Akita unter "Der Standard des Am. Akita" sowie in der Zuchtordnung und der Zuchtzulassungsordnung des Akita Club.


Vereinsleben

Mit etwa 400 Mitgliedern zählt der Akita Club zu den relativ kleinen VDH-Vereinen. Dies bedeutet auch, dass die Mitglieder über ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland verstreut sind. Um trotzdem ein aktives Vereinsleben zu gestalten, werden pro Jahr mindestens 2 offizielle Vereinstreffen durchgeführt.

Das 1. Treffen findet im April/Mai statt. Dieses sogenannte Frühjahrstreffen dient ausschließlich dem Informationsaustausch.

Es werden Vorträge zum Akita und zum Hundewesen allgemein gehalten; es werden kleine Geschicklichkeitskurse, Wesensprüfungen oder auch mal ein Breitensportturnier durchgeführt. An erster Stelle steht aber ein interessantes, gemütliches Wochenende mit der ganzen Familie, bei dem wir uns mit Gleichgesinnten mal so richtig austauschen können.

Das Herbsttreffen, in der Regel am letzten Wochenende im September, ist verbunden mit der Jahreshauptversammlung am Samstag und einer CAC-Spezialzuchtschau am Sonntag.

Zusätzliche Treffen und Informationsveranstaltungen werden inzwischen auch zu den Zuchtzulassungsveranstaltungen angeboten (siehe auch Termine).

Darüber hinaus gibt es in den Regionalbereichen sehr rege Ansprechpartner, die in „ihren" jeweiligen Regionalbereichen Spaziergänge und Treffen organisieren, bei denen sich Akita Besitzer und ihre Familien zum gemütlichen Austausch treffen können.

Anläßlich der beiden großen Vereinstreffen sind immer zwischen 70 bis 100 Akita zu sehen, inzwischen haben auch schon Treffen mit über 100 Akita stattgefunden. Sie können sich dort ein umfassendes Bild über den Stand der Zucht machen und mit Züchtern und Besitzern ins Gespräch kommen.

Da für jeden richtigen Züchter und Liebhaber der Rasse zumindest die Spezialzuchtschau fast als Pflichtveranstaltung angesehen wird, lohnt es sich für jeden, der Interesse an der Rasse hat, diese Spezialzuchtschau, oder eine der ebenfalls recht gut besuchten Sonderschauen des Akita Club anläßlich der VDH Eurosieger- oder VDH-Bundessiegerschau in Dortmund zu besuchen.


Die Konten des Akita Club e.V

Vereinskonto des Akita Club e.V.

Sparkasse Gütersloh
Kontonummer: 250 269 40
Bankleitzahl: 478 500 65
Bank Identifier Code (BIC): WELADED1GTL
Inter. Bank Acc-Nr. (IBAN): DE09 4785 0065 0025 0269 40