https://www.akita.de/rasse/gesundheit/die-ernaehrung-des-akita.shtml

Die Ernährung des Akita

Sowohl der Akita als auch der Amerikanische Akita brauchen ein ausgewogenes Futter. Bei beiden Rassen wurde des Öfteren über allergische Reaktionen (Hautausschläge) bei der Fütterung von Futtermitteln mit hohem Soja-Anteil, hohem Proteingehalt oder bei der Fütterung von diversen „Leckerchen" berichtet.

 
Zwei Akitas

Individuelle Unverträglichkeitsreaktionen wurden bei einigen Fleischsorten wie Schwein, Rind und Lamm beobachtet oder auch bei getreidehaltigen Hundefuttererzeugnissen, insbesondere solchen, die Weizen und damit das im Klebereiweiß enthaltene Gluten enthalten. Bei entsprechend disponierten Hunden sollte die Wahl auf ein Hundefutter ohne Weizen und Mais fallen, die Getreidesorte Hafer kann eventuell verfüttert werden, weil sie weniger Gluten enthält bzw. es glutenfreie Sorten gibt. Achtsamkeit ist bei Fertigfutter angesagt, das über die Maßen angereichert ist mit durch E-Nummern gekennzeichneten Zusätzen wie Farb-, Aroma- und Lockstoffen sowie mit Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern. Die Rohfleischfütterung (BARF) wird unterschiedlich gut vertragen und erfordert vom Hundehalter gute Kenntnisse zur optimalen Zusammensetzung des Futters für die möglichst ein Fachmann zu Rate gezogen werden sollte.

Das Futter sollte ausgewogen und abwechslungsreich sein, beim Welpen wird man zunächst das vom Züchter verabreichte Futter mehrmals am Tag weiterfüttern, von gutgemeinten großen Futterportionen ist ebenso abzusehen wie von dem übermäßigen Zusatz von Futterergänzungsmitteln. Der erwachsene Hund begnügt sich mit zwei Rationen am Tag. Trockenfutter ist sorgfältig auszuwählen, in preiswerten Produkten befinden sich oft Inhaltsstoffe, die keine gute biologische Futterverwertbarkeit garantieren.

Zu meiden sind Produkte mit minderwertigen Inhaltsstoffen, diverse Hundekuchen und Leckerli, die Farbstoffe, künstliche Aromen oder Geschmacksverstärker enthalten. Als Kauartikel haben sich Trockenfleisch von Rind, Lamm, Wild, Pferd und Strauß oder getrockneter Pansen von Rind und Lamm sowie Rinder- oder Lammohren bewährt. Gerade der im Zahnwechsel sich befindende Welpe braucht ein solches Angebot an Kaumöglichkeiten, die er sich ansonsten womöglich im Wohnungsinventar sucht.

Eine artgerechte Ernährung ist die Grundlage für ein langes Hundeleben, wer an dieser Stelle spart, gefährdet die Gesundheit seines Hundes und gibt sein Geld dann beim Tierarzt aus. Zwar sind Akita genauso wenig wie andere Hunde gegen Erkrankungen gefeit, die für einen großen Hund relativ gute Lebenserwartung zwischen elf und vierzehn Jahren zeigt aber keine schlechte Bilanz. Gefährdungen der Gesundheit entstehen aus Allergien, Hauterkrankungen, Schwankungen im Immunsystem und bei der Schilddrüse sowie durch altersbedingte Gelenkserkrankungen, die vorkommen können.